Bin zwischendrin.

Posted in Das Leben eben with tags on Februar 6, 2012 by alltagzphilosoph

Die Frage nach dem Grund. Nach dem Sinn. Nach dem Nutzen.

Grundsätzlich würde ich mir sagen:“ Was interessieren mich die Antworten auf Fragen auf die es keine konkreten Antworten geben kann?“.

 Nun ja.. Was ist passiert? Das mit meiner Ex-Liebschaft habe ich ja bereits erwähnt. Das Mädel das zwar Fleischeslust aber keinerlei Gefühl verschwenden wollte. Nunja, jene die meinte sie wolle vorerst keine Beziehung um das Leben genießen zu können… sie hat nun eine Beziehung. Vielleicht verständlich, dass ich mir daher etwas verarscht vorkomme und auch, dass es nun natürlich wieder ungemütlich piekst in Herzgegend.

Was ist noch passiert? Meine beste Freundin und die beste Menschenkennerin die ich in all meinen Leben kennenlernen durfte teilt ihr Heim nun mit ihrem Lebensabschnittspartner, umgangssprachlich auch Freund. Natürlich freue ich mich für sie… wenn da nicht die Tatsache wäre, dass man sich nicht mehr so oft sprechen kann und der Trost und Rat daher ein wenig auf der Strecke bleibt.

Noch etwas passiert? Ja, ich bin zwischendrin. Was das bedeuten mag? Ich sitze zwischen zwei Leben direkt in meinem und habe an jedem gleichermaßen teil. An zweien nur mit dem Herzen und Gefühl, an einem mit allem Anderen.

Nun denn, adios.

Frendschaft mit gewissen Extras.

Posted in Das Leben eben on Januar 14, 2012 by alltagzphilosoph

Guten Abend ihr.

Freundschaft, eine wirklich intensive und lebenswichtige zwischenmenschliche Beziehung.

Sex, die wohl schönste Nebensache der Welt.

Beides zusammen, der absolute Albtraum….

Erst hieß es „ich hab dich lieb“, „Du fehlst mir“ oder „ich freue mich auf dich“. Dann kam der Sex und dieser saugte der Freundschaft nach und nach den Lebenssaft aus.

Nun heißt es „Ich mag dich nicht“, „hoffentlich wirst du nie wieder irgendwas für mich empfinden“ oder „Du bist das Problem“.

Der Sex war gut, ich vermisse ihn, aber was ich noch viel mehr vermisse ist die Freundschaft. Der wohltuende Umgang den man miteinander pflegte, die lustigen Abende zu zweit, die Späße und näckerein all das vermisse ich jetzt sehr.

Man sagte mir, dass Freundschaft und Sex nicht gehen würden, irgendeiner von beiden würde sich schlussendlich verlieben und entweder gibt es ein Happy End (1%) oder aber schmerzen und Leid welches dann zum Ende des Sexes so wie der Freundschaft führen würde (99%). Aber ich habe nicht darauf gehört, ich wollte genießen und die Zeit auskosten bis zum geht nicht mehr. Doch dann kam die besagte Stelle an der sich einer von beiden verliebt… dieser eine war ich. Man fing an andere Seiten am gegenüber zu entdecken, Seiten die einem selbst nicht gefielen. Man traf sich seltener und war auch nicht mehr so nett zu einander. Der Umgang wurde kälter und man entfernte sich langsam aber stetig voneinander.

Nun ist man an einem Punkt angelangt, an dem die schöne Zeit nur noch Fetzen aus Erinnerungen ist und jeder einzelne Fetzen schmerzt. Man wünscht sich den anderen an den Südpol und sich selbst an den Nordpol.. Bloß nie wieder sehen, nie wieder hören, nie wieder riechen und nie wieder schmecken…

Ich trauere um die Zeit die ein so jähes Ende nehmen musste. Der Mensch ist nicht mehr was er mal war und daher vermisst man auch nicht den Menschen sondern genau das was er mal war. Nun bleibt nichts mehr als die Zeit arbeiten zu lassen und hier und da durch Alkohol und einen exzessiven Lebensstil nachzuhelfen.

Ein hoch auf die Zeit die viel zu schnell vorüber zog.

Und Jährlich grüßt das Murmeltier…

Posted in Das Leben eben on Januar 7, 2012 by alltagzphilosoph

Guten Abend Zeitlose Blogwanderer…

Nach einer unvorstellbar langen Zeit mal wieder ein Post von mir. Doch, wie soll es auch anders sein, ist es einer den mein Herz auf die Tastatur kotzt.

Ziemlich genau vor einem jahr verlor ich meine damalige Freundin aus Gründen die in meiner Schuld lagen.

Dieses jahr ist es das gleiche Szenario bloß mit einer anderen Hauptdarstellerin. Der Hauptdarsteller ist der selbe und die Zeit ist gleich der des letzten Jahres.

Meine Beziehungen halten sich scheinbar an die 4 Jahreszeiten.. Im Frühjahr erwacht die Liebe, sie durchlebt einen wundervollen Sommer, erleidet Verluste im Herbst bis sie dann schlussendlich im Winter gänzlich dahinrafft.

Es kotzt mich langsam aber sicher tierisch an, dass die Liebe nie hält was sie verspricht und ich am Ende immer das leidende Stück Dreck bin das mit Füßen getreten wird! Ebenso kotzt es mich an, dass ich nicht fähig scheine die Wünsche der Frauen von ihren Lippen abzulesen. Dieses ganze Otto Normal Lover Theater geht mir tierisch gegen den Strich!

..Und am Ende heißt es dann entweder „ich will keinen Kontakt mehr zu dir“ oder aber „das einzige was noch funktionieren kann ist, dass wir Freunde sind“ ist das denn wirklich alles was am Ende bleiben kann wenn der Anfang mit Glocken un den hellsten Farben aufkommt? Nur dieses blasse „Freundeseinding“? Ich bin nunmehr fast 26 Jahre alt und habe in Sachen liebe das Gefühl mit ihr umzugehen wie ein frisch geborenes Kind, dass zum ersten Mal Bauklötze in der Hand hält. Wieso schafft der Mensch es denn nicht die Liebe und all ihre Facetten zu entschlüsseln? Ich meine wir waren auf dem Mond, können mit Handgroßen Plastikschachteln telefonieren und sogar unser Aussehen verändern lassen. Da muss es doch auch einen Weg geben die Liebe zu entschlüsseln…

Naja, wie schon Die große Hepburn sagte

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

Eines noch.

Posted in Das Leben eben on April 6, 2011 by alltagzphilosoph

Gute Nacht.

 

Ein Vergleich oder was Liebe mit der Seefahrt zutun hat.

Posted in Sinnieren über dann und wann on März 6, 2011 by alltagzphilosoph

Guten Tag Gedöns.

 

Gestern war seltsam. Nicht schlecht, doch sonderbar. Aber genug davon.

Man sagt ja, oder einige sagen ja, oder man hört ja, oder man denkt ja, dass die Liebe wie eine Schifffahrt ist in der, der Mensch das Schiff, die Liebe der Hafen und das Singelleben die raue See sein soll.

 

Nach Monaten auf harter See erblickt er/sie den Leuchtturm, der ihn/sie anzieht und nicht  los zu lassen scheint.

Nach Monaten des Singeldaseins trifft er/sie eine Person, die ihn/sie zu fesseln scheint und nicht loslässt.

Er/sie richtet seine/ihre Segel aus und steuert direkt auf diesen Leuchtturm zu, auf das wärmende Licht.

Er/sie nimmt Kontakt zu dieser Person auf, flirtet mit ihr, trifft sich mit ihr und baut etwas auf.

Er/sie segelt an dem Leuchtturm vorbei und fährt in einem hellen und warmen Hafen ein, setzt und verweilt.

Er/sie nistet sich in den Gedanken und im Herz des Gegenüber ein und nimmt diese Person ebenso in sich selbst auf.

Eine Zeit der Ruhe und Geborgenheit tritt ein.

Eine Beziehung ist aufgebaut.

….

In dem Hafen gehen die Vorräte aus, das Bier wird knapp und das Feuerholz mindert sich rapide.

Die Beziehung beginnt zu bröckeln, es gibt Streitereien, die Eifersucht streift hindurch.

Er/sie will den Hafen nicht verlassen und ebenso braucht der Hafen den Zahlenden Seemann.

Die Partner lieben sich noch, aber entfernen sich Stück für Stück voneinander.

Er/sie setzt seine Segel, zieht den Anker ein und steuert aus dem Hafen hinaus.

Einer von beiden beendet die Beziehung.

Er/sie segelt auf die offene See, schaut zurück, doch der Leuchtturm ist aus, sein Licht erloschen.

Man trauert um die verlorene Liebe, man will zurück zu ihr/ihm, weiß aber, dass es kein Zurück gibt.

Die ersten Stürme ziehen über die See und er/sie ist wieder allein.

Das Singelleben hält wieder Einhalt.

 

Bis zum nächsten Hafen…

Dies war nun ein kleiner Vergleich wie er mir heute Morgen auf dem Heimweg in den Sinn kam. Ich finde, es passt ganz gut und auch was die Gefühle der Sehnsucht, der Einsamkeit und der Geborgenheit betrifft nehmen sich beide Szenarien nicht viel.

In diesem Sinne

arrivederci

Das Leben eben.

Posted in Das Leben eben on Februar 27, 2011 by alltagzphilosoph

Guten Abend Wolkenkleterer und Tiefenschachttaucher.

 

Ich habe eine Kategorie „Das Leben eben“, aber was genau Leben bedeutet, das habe ich bisher noch nicht versucht zu klären.

Zugegebenermaßen, ich habe grade jetzt ein wahrhaftes Verlangen danach zu philosophieren und mich in der Welt des Geistigen Goldes niederzulassen.

Leben, das große etwas das Existenz bedeutet, vielleicht noch mehr?

Marcus Aurelius sagte einmal:

„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern dass man nie beginnen wird, zu leben.“

Wie definiert sich Leben? Lebt man denn nicht schon sobald man geboren ist?

Meine Meinung? Nein! Leben ist mehr als der Herzschlag und die Atemmaschiene!

Leben steckt schon in so simplen Dingen wie einem Sonnenstrahl der im Regen reflektiert einen Regenbogen erzeugt.

Leben steckt in Augenblicken wie dem Augenblick in dem sich 2 Blicke begegnen und beide wissen, es steckt mehr in diesem Blick.

Leben ist die Angst vor einer wichtigen Prüfung, die man keinesfalls versemmeln darf.

Leben ist der Kater nach einem feuchtfröhlichen Abend.

Leben ist die Träne die bei einem Film ihren Weg nach unten suchst.

Leben ist das schlechte Gewissen nach einer Lüge.

Leben ist das vergeben eines Fehlers.

Leben ist….

Ihr dürft mir gerne in den Kommentaren schreiben was für euch „Leben“ bedeutet.

Soviel dann auch erstmal von mir

tüss.

Tod nach Plan. Die Suizid-Doku.

Posted in Das Leben eben on Februar 19, 2011 by alltagzphilosoph

Guten Samstag Quartalsleser.

Dieses Thema heute mag für bestimmte Menschen nicht geeignet sein und daher warne ich vor. Wenn du selbst dich nicht mit dem Thema Selbstmord auseinander setzen willst dann lies bitte nicht weiter.

Heute möchte ich mich mal mit einem Thema beschäftigen, dass uns alle angeht, das doch niemand sehen mag. Ich selbst wurde in meinem direkten Umfeld mit diesem Thema konfrontiert und sah mich gezwungen mich damit auseinanderzusetzen. Es geht um den Suizid, sprich den selbst bestimmten Freitod.

Ich gehe einfach mal davon aus das wesentlich mehr Menschen, als die öffentlichen Zahlen zu belegen scheinen, über den selbst bestimmten Freitod nachdenken oder ihn sogar ernsthaft in Erwägung ziehen. In der heutigen Gesellschaft ist der Suizid längst keine Nieschenthema mehr, sondern ein fester Bestandteil geworden. Doch sind die Meinungen zu diesem Thema weitestgehend negativ angesiedelt. Die Frage, ob es moralisch und ethisch vertretbar ist wenn ein Mensch  sein Ausscheiden selbst bestimmt werde ich hier nicht beantworten können.

Wir alle wissen, dass der Suizid in der Schweiz mittlerweile nicht mehr gesetzlich untersagt ist, dennoch aber unter strenge Richtlinien fällt. Dennoch hat eine Dokumentation die diese Woche im Schweizerischen  Fernsehen (SF) ausgestrahlt wurde für helle Aufruhr gesorgt. In der genannten Dokumentation begleitet ein Kamerateam einen Manisch-depresiven Mann vom Entschluss bis zur Ausführung durch die Freitodbegleitung Exit mit Sitz in der Schweiz.

Diese Dokumentation war für mich der Anlass diesen Post zu verfassen, einen Kiesel ins Rollen zu bringen und zum Nachdenken anzuregen.

Aber macht euch selbst ein Bild und schreibt mir in den Kommentaren ruhig was ihr davon haltet.

Zur Dokumentation

 

Also dann, bis dann.